Neubau Patio 2014 & Erweiterung der Outdoorküche oder wie uns die Erdkröte auf die Sprünge half ……….

Im Frühjahr 2014, als wir den Grill vom Winterstandort am Haus in die Outdoorküche brachten, mussten wir feststellen, dass der Bodenbelag im Patio erneuert werden musste. Er war morsch und es gab „Einbruchstellen“. Seltsam, da die Tragbalken doch eigentlich keinen Erdkontakt hatten und das Patio samt Belag nach den übrigen Terrassen entstanden war und eigentlich hatten wir nach dem Winter noch einige andere „Baustellen“…….. Als wir den Belag entfernten sahen wir die Bescherung: fast alle Tragbalken waren nicht mehr frei und vom Erdboden entfernt, sondern regelrecht „eingebuddelt“. Schwere Lehmerde auf fast der gesamten Fläche und Ummantelung der Tragbalken bis an die Unterseiten der Planken und das ganze Konstrukt hatte Löcher, Gänge……. und mittendrin in ihrem „Palast“ saß die Verursacherin: ein dicke Erdkröte. Ob sie alleine für den Bau verantwortlich war oder nur als Letzte der Siedlung die Stellung hielt – wir wollten es gar nicht mehr wissen. Nachdem sie partout nicht weichen wollte, wurde sie kurzerhand gepackt und von uns zwangsweise umgesiedelt.

Von der Tragkonstruktion war nichts mehr zu gebrauchen, auch die Planken von unten her nass und angefault und erst einmal musste alles entfernt werden. Dann wurde überlegt und geplant: Auf das Patio und die Outdoorküche wollten wir keinesfalls verzichten, was könnte man – möglichst kostengünstig und schnell – als Lösung finden: Steinplatten bzw. pflastern schied wegen der Grundbearbeitung (ausheben, schottern, verdichten etc.) aus – sicher die langlebigste Variante, aber zu aufwändig, da wir hier maschinelle und personelle Unterstützung bzw. eine Fachfirma bräuchten, also nix mit kostengünstig und außerdem eine Abkehr von unserer Liebe zu Holz………. alte Fundamente der Balkenhalter heraus nehmen, alles platt machen und mit Kies á la Biergarten verfüllen? Eine grobe Hochrechnung brachte das Ergebnis, dass es ziemlich viel Kies bräuchte……… und dann im Bereich, wo gegrillt und gegessen wird (und vielleicht etwas herunter fällt……) – auch nicht optimal.

Beim Holz(belag) bleiben war die Entscheidung. Jetzt war noch die Unter-/Tragekonstruktion zu klären: wieder Balken oder Beton? Hier machte Beton das Rennen – sollte die Erdkröte zurückkehren, könnte sie Betonträger und Rahmen mit Erde einschalen, solange sie Lust hätte – diese würden zumindest nicht morsch werden. Nach der Planung, Materialberechung etc. folgte die Umsetzung.

 

Letztendlich wäre es jetzt viel zu einfach gewesen, nur die tragenden Elemente in die vorgegebene Fläche zu legen und mit Planken zu belegen. Wenn wir hier schon „renovierten“ waren, dann richtig – die Erweiterung unserer Outdoorküche spukte ja schon seit einiger Zeit in unseren Köpfen herum. Sogar Pläne waren im vergangenen Winter gezeichnet worden: Arbeits- und Abstellflächen, Platz für Plancha und Gaskochfeldern, dem Smoker …….. Mit diesen Plänen und Zollstock bewaffnet standen wir nun auf der „Baustelle“ und fanden, dass eine ganz andere Lösung besser wäre und schon ging es an die Neuplanung:

Die Seitenwand des Patio wurde verlängert, dadurch vergrößerte sich die Grundfläche. Durch die am Ende ansteigende „Wand“ und den Winkel wird eine optische Schließung des Raumes geschaffen, ohne den Blick über ZEN-Feld und Teich einzuengen.

 

Plancha und Kochstellen bekommen ihren festen Platz auf einem gemauerten Arbeitsbereich mit Unterschränken (für die Geräte und Gasflaschen).

Ganz „nebenbei“ fiel neben dem Grill noch ein Waschbecken mit Zu- und Ablauf von Kaltwasser ab – Salat, Beeren, frisch gestochene Kartoffeln, Wurzeln – nicht erst in die Hausküche getragen, sondern idealerweise direkt vor Ort zu verarbeiten.

Das „neue Patio“ – noch mediterraner und ein wundervoller Ort zum Kochen, Essen und Feiern im Freien.

Tiere im Garten

 

... neben unserem Hund Balou gehören einfach dazu und die schönsten Schnappschüsse finden sich in der Galerie "Tiere im Garten"

Balou 1.Mai 2013
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