März bis Mai 2012 - eine schwere Zeit bricht an..........

14. 03. 2012

Balou passt auf!

Aufmerksam beobachtet Balou, was alles im Garten vor sich geht. Hier vom ZEN-Feld aus hat er alles gut im Blick.

Balou im Zen-Feld hat den Überblick

Unsere und seine kleine Welt waren noch (fast) in Ordnung. Während wir uns an die Aufräumarbeiten des Winters im Garten machten, begleitet uns Balou auf Schritt und Tritt.

Aber mit dem Frühjahr brach eine schlimme Zeit für uns an:

Unser über alles geliebter Balou wurde krank. Erst dachten wir noch an nichts Böses, wenn er - nach längerem Schnüffeln am Boden - leicht, fast wie "angetrunken", ab und an die nächsten Schritte taumelig war.

Noch im März - als diese Störungen anfingen - sprachen wir anläßlich der jährlichen Impfungen den Tierarzt darauf an. Seine Einschätzung war, dass es sich wahrscheinlich um wachstumsbedingte Störungen - wie sie bei Kinder ja auch auftreten - handeln könnte und es sich sicher bald alles wieder legen würde. Auch die Möglichkeit einer beginnende HD schloss er - ebenfalls wachstumsbedingt - nicht aus und gab Mineralstoff-/Kalkpräperate.

In dieser Zeit gab es wöchentliche "Telefonkonferenzen" mit der Züchterin, die sich - wie wir auch - grosse Sorgen machte und ihrerseits versuchte, diese Symptome zu ergründen, alle Möglichkeiten von Entzündung, Zeckenbiss, Vergiftung über Muskelzerrung oder Gelenkschäden wurden abgeklopft.

Leider verschlimmerte sich aber Balous Zustand zunehmend und aus dem leichten Taumeln wurden massive Gleichgewichtsstörungen. Spaziergänge wurden zur Qual, Treppensteigen war nach einiger Zeit unmöglich - er fiel einfach die Treppen herunter und hinauf ging es nur mit massiver Hilfe von uns. Spielen mit seinen Hundefreunden ging auch nicht mehr, da er so wackelig auf den Beinen war. Sofern sie ih doch zum Spielen oder Rennen animierten, fiel er nach wenigen Schritten auf die Nase.

Wir vereinbarten Ende März für die Woche nach Ostern einen Termin beim Tier-Ophtalmologen, um die Möglichkeiten einer Zyste oder einer Wucherung, die evtl. im Auge / Augenhintergrund sein könnte und von dort Druck ausübt, auszuschließen.

Als uns die Züchterin Uli mit Martin und Balous Bruder dann an Ostern besuchten, war sein Zustand sehr schlimm, sodass wir spontan am nächsten Tag nach den Osterfeiertagen einen anderen Tierarzt aufsuchten. Dieser war nach einer Untersuchung der Meinung, dass es auf jeden Fall vom Kopf ausginge und empfahl uns dringend und umgehend mit Balou zu einem Neurologen zu gehen und ein MRT machen zu lassen.

Weitere zwei Tage später waren wir mit Balou in Würzburg beim Spezialisten zur Untersuchung außerdem Gehirnwasser- und Blutuntersuchung.

Die Diagnose lautete auf: Lymphom

Eine schlimme Diagnose, aber - da Balou ja noch so jung ist - sah der Arzt doch gute Heilungschancen.

Auf den Aufnahmen hatte uns der Arzt gezeigt, dass sich in seinem Gehirn große Wassermengen gebildet hatten, was für die Gleichgewichtsstörungen verantwortlich war.

Nachdem die Diagnose feststand konnte mit der Therapie begonnen werden:

Zuerst hochdosiertes Cortison und Magen(schutz)tabletten um den Druck vom Gehirn zu nehmen. Nachdem dies erste Erfolge zeigte, wurde das Cortison verringert und es folgten im Abstand von je 6 Wochen 3 x Chemo. Dazwischen immer wieder Blutbild und Check.

Aber hatte Balou anfangs noch Gewicht verloren, so erholte er sich laufend und auch Gewicht legte er wieder zu - wir freuten uns über jedes Gramm, das er zunahm, jeden sicheren Schritt, jeden Sprung und sogar darüber, dass seine kleinen "Unarten" wieder kamen.

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Tiere im Garten

 

... neben unserem Hund Balou gehören einfach dazu und die schönsten Schnappschüsse finden sich in der Galerie "Tiere im Garten"

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